

Der "Hydraulische Widder"
Wasser pumpen - Ganz ohne Strom
Was ist ein hydraulischer Widder?
Stellen dir vor, du könntest Wasser aus einer Quelle auf ein höher gelegenes Grundstück fördern –
ganz ohne Strom, Treibstoff oder Solaranlage.
Genau das ermöglicht ein hydraulischer Widder. Er nutzt ausschließlich die Energie des fließenden Wassers, um einen Teil davon auf eine höhere Ebene zu pumpen. Die Energie dafür liefert allein das natürliche Gefälle der Quelle.
Ein hydraulischer Widder arbeitet völlig automatisch, benötigt keine externe Energieversorgung und überzeugt durch seine einfache, robuste Bauweise. Richtig geplant und installiert, kann eine solche Anlage über Jahrzehnte zuverlässig arbeiten – bei minimalem Wartungsaufwand und äußerst geringen Betriebskosten.
Bewährte Technik
Hydraulische Widder werden seit über 200 Jahren erfolgreich eingesetzt und gehören zu den zuverlässigsten Systemen der Wasserförderung.
Auch außergewöhnliche Förderhöhen sind möglich:
Eine von uns errichtete Anlage fördert Wasser auf rund 480 Meter Höhenunterschied – vollständig ohne Strom und zuverlässig im Dauerbetrieb.
Funktion

Wie funktioniert der Hydraulische Widder
Das Wasser fließt von der Quelle durch eine sogenannte Triebleitung zum hydraulischen Widder.
Durch das natürliche Gefälle entsteht ein Druckstoß, der einen Teil des Wassers über die Steigleitung auf eine deutlich höhere Ebene fördert.
Der größere Teil des Wassers dient dabei als Antriebswasser und fließt nach dem Widder wieder ab.
Dieses Wasser geht jedoch nicht verloren – es kann unterhalb der Anlage weiterhin genutzt oder dem natürlichen Wasserlauf wieder zugeführt werden.

Mindestvoraussetzungen
Damit ein Hydraulischer Widder zuverlässig und effizient arbeiten kann, müssen einige grundlegende Voraussetzungen erfüllt sein:
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Ein Mindestgefälle von ca. 50 cm zwischen Quellsammler und Hydraulischem Widder.
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Als Richtwert gilt ein Verhältnis von bis zu ca. 1:15 zwischen Triebhöhe und erreichbarer Förderhöhe. Dabei gilt: Je kleiner dieses Verhältnis desto höher sie Fördermenge.
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Das Verhältnis zwischen Triebhöhe und Triebleitungslänge muss etwa 1:3 bis 1:5 betragen. Optimal 1:4
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Bereits ab einer Quellschüttung von ca. 0,5 Liter pro Minute können unsere Hydraulischen Widder eingesetzt werden.
Jede Anlage wird individuell auf die örtlichen Gegebenheiten abgestimmt. Erst das optimale Zusammenspiel von Triebhöhe, Förderhöhe, Quellschüttung und Triebleitung ermöglicht eine wirtschaftliche und zuverlässige Wasserförderung.

